Sponsoren:


 

Einleitung

Mit der Seite "Tipps und Tricks" moechten wir ein paar Erfahrungen teilen und hoffen, dass die Informationen fuer den einen oder anderen hilfreich sind. Am Ende sollte man jedoch nicht zu viel planen! Fuer uns ist eine bestimmte "Ungewissheit" Teil des Abenteuers und der Lust am Reisen.
Ausserdem sagte schon der Survival-Guru Ruediger Nehberg: "Wer zuviel plant, den trifft das Schicksal umso haerter!"
 

Wo soll es hingehen?

Will man sich auf den Weg machen, um die weite Welt zu erkunden, so ist die aller erste zu klaerende Frage die, wo es denn hingehen soll. Denn davon haengt dann die weitere Planung ab, welche Impfungen, welche Visa, welche Ausruestung usw. man braucht.
Entscheidungskriterien fuer eine realisierbare Route sind dabei Laendersicherheit, offene Grenzuebergaenge und nicht zu letzt der richtige Zeitpunkt fuer den Start, um nicht bei Schnee und 20 Grad Minus das Pamirgebirge ueberqueren zu muessen, in Alaska stecken zu bleiben oder im Monsun zu verschimmeln. 
Ist man mit dem Rad unterwegs, ist dies natuerlich noch entscheidender als mit dem Motorrad, Auto oder als Backpacker. Die Laenderauswahl entscheidet bei der Ausruestung dann am Ende auch, ob man Campingausruestung benoetigt oder nicht, weil eventuell eine dichte Infrastruktur an Unterkuenften, was dann auch Essensbeschaffung bedeutet, vorhanden ist. Unabhaengig davon kann man natuerlich auch campen und unabhaengig sein wollen!
 
Hilfreiche Adressen fuer diese ersten Fragen sind hierfuer das Auswaertige Amt, das neben Infos zu Reise und Sicherheit auch Informationen ueber das Klima in den jeweiligen Laendern bereitstellt. Ebenso ist der Lonely Planet eine erste Hife fuer den noetigen Ueberblick. Weitere Literatur, die wir empfehlen und benutzt haben, fuehren wir im separaten Kapitel auf.
 
Ist die Auswahl gelungen, kann die Reisevorbereitung mit gegebenenfalls noetigen Impfungen und Visabeschaffungen weitergehen. 
 
 

Impfungen

Wir haben uns bei unserem Hausarzt beraten lassen, welche Impfungen fuer unsere Reise sinnvoll sind. Diesen Sevice bietet auch das Tropeninstitut an, jedoch gegen eine Gebuehr von 20 Euro per Rechnung.
Es ist ratsam, eine Kopie des Impfausweises zu Hause zu hinterlegen und die Daten am besten als eingescanntes Bild im Internet (z.B. als email, googledocs,...) zu sichern. So hat man jederzeit Zugriff auf die Daten, sollte der Impfausweis verloren gehen. Nicht vergessen, sich einen internationalen Impfausweis ausstellen zu lassen. Gegebenenfalls muss man den alten umschreiben. 
Wer von Impfungen nichts haelt, sollte dennoch beachten, dass es Laender gibt, fuer die es gewisse Pflichtimpfungen gibt. War man beispielsweise in einem Gelbfiebergebiet (z.B. Suedamerika, Afrika) oder laenger in Tuberkulosegebieten (z.B. China), kann es sein, dass man ohne Impfung nicht nach Australien, Neuseeland etc. einreisen kann.

 

Visum

Fuer viele Laender ausserhalb Europas braucht man ein Visum. Dieses kann man am einfachsten in Deutschland beantragen. Genaue Informationen und ein Antragsformular gibt es in der Regel bei dem entsprechenden Konsulat in Deuschland. Die Internetseite des jeweiligen Konsulates findet sich ueber das Auswaertige Amt. Will man vorher weitestgehend die Visa fuer seine Reise beantragen, macht es Sinn, sich vorher einen Ueberblick ueber die einzelnen Vorgehensweisen und Bearbeitungszeiten zu verschaffen. Denn macht man es per Post, moechten einige den Originalpass vorliegen haben, anderen genuegt zu naechst eine Kopie und erst bei Erteilung brauchen sie den Pass, um das Visum einzukleben. So kann man auch Visa gleichzeitig beantragen, hat aber natuerlich einige Postwege mehr. Den Pass aus Sicherheitsgruenden immer per Einschreiben verschicken! Das ganze ist definitiv eine Sache, die genuegend Zeit im Vorraus benoetigt.
Da Visa jedoch eine beschraenkte Gueltigkeitsdauer haben, laesst es sich nicht vermeiden, manche unterwegs zu beantragen. Dies ist meist in den Hauptstaedten anderer Laender und besonders der Nachbarlaender moeglich. Dies benoetigt aber auch eine entsprechende Aufenthaltszeit und ist manchmal auch weniger sicher (bspl. China).  
Es ist ratsam, die Visa am besten als eingescanntes Bild im Internet (z.B. als email, googledocs,...) zu sichern. So hat man jederzeit Zugriff auf die Daten, sollte der Reisepass verloren gehen.
Auch unterwegs sollte man immer genuegend Passfotos dabei haben, da man diese fuer weitere Visum-Antraege oder Verlaengerungen (China) benoetigt.
Fuer Fern- und Langzeitreisen bietet sich uebrigens der Reisepass mit mehr Seiten an. Wir sind sogar mit zwei Reisepaessen unterwegs. Man weiss ja nie und einen Reisepass im Ausland zu beantragen war uns zu ungewiss.
 
 
Unsere Visa-Sammlung.
 
 
 
 

Geld und Versicherung


Geld

Fuer unseren noetigen Geldfluss haben wir ein Girokonto bei der comdirect bank, die auch eine kostenlose VISA-Kreditkarte zur Verfuegung stellt, mit der man weltweit kostenlos (einige Ausnahmen, s.Laenderinfos) an EC-Automaten Geld abheben kann. Die comdirect ist eine internetbasierte Bank mit sehr gutem Telefonservice.
Auch die Postbank hat ein gutes Angebot durch die SparCard, mit der man kostenlose Auslandsabhebungen taetigen kann.
Traveler-cheques sind somit eigentlich ueberfluessig. Dennoch gibt es nach wie vor Laender, indenen man mit seinem Plastikgeld nichts anfangen kann (Iran). Hierzu naeheres unter den jeweiligen Laenderinformationen. 
Wichtig ist auch immer, ein paar Dollarnoten in der Tasche zu haben. Diese Waehrung kann man in der Regel ueberall wechseln oder sogar als direktes Zahlungsmittel nutzen. 
Dann sollte man auch immer eine Bargeldreserve (Dollar oder Euro) neben dem Geld im Portemonaie dabei haben. So hat man mehr Moeglichkeiten, sollte man einmal sein Geld verlieren.
 
 

Versicherung
 
Krankenversicherung
Wir haben uns fuer die Auslandskrankenversicherung der DKV mit dem Tarif "AVL" entschieden. Diese ist fuer 3-36 Monate und hat den Vorteil, dass sie es dem Versicherten ermoeglicht, seine Reise gewollt oder ungewollt zu unterbrechen. Der Versicherungsschutz gilt auch noch nach der Reise bis zu drei Monaten in Deutschland weiter. 
Dies ist das Unterscheidungskriterium zum ADAC, der auch nur fuer 2 Jahre versichert. Der Versicherungsschutz endet mit dem Grenzuebertritt nach Deutschland.
Dieser Punkt ist dann besonders zu beachten, wenn man seine allgemeine Krankenversicherung in Deutschland kuendigt. Kehrt man schliesslich zurueck und moechte wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten, hat man heute auch mit der eingefuehrten Versicherungspflicht kein Problem mehr. Als sogenannter Rueckkehrer muss einen die ehemalige Versicherung wieder aufnehmen. Somit ist ein Antrag auf eine Anwartschaft bei seiner Krankenkasse hinfaellig. Zu klaeren bleibt jedoch im Einzelfall, wie es mit der Pflegeversicherung ist. Hat man hierbei eine zu grosse Luecke bei der Beitragszahlung, koennen spaetere Ansprueche gekuerzt oder verweigert werden. Dies ist aber mit der jeweiligen Krankenkasse selbst zu klaere, ob hierfuer eine Anwartschaft noetig ist oder nicht. 
 
Haftpflichtversicherung
Neben der fuer uns unentbehrlichen Krankenversicherung, haben wir uns noch fuer eine Haftpflichtversicherung entschieden. Da es hier endlos viele Moeglichkeiten gibt, haben wir uns hierfuer beraten lassen. Bei dem Vergleich der Versicherungen ist fuer uns die AXA herausgekommen, die das beste Preis-Leistungsverhaeltnis aufwies. Hier sind wir als Partner versichert und haben damit nur eine Versicherung.
 
Unfallversicherung   
Eine Unfallversicherung haben wir beide mehr zufaellig als ueberlegt, da unsere Eltern uns jeweils in ihre Versicherung mit aufgenommen haben.


Kosten

Was kostet eine Weltreise mit dem Fahrrad? Diese Frage muss man natuerlich je nach Reisestil unterschiedlich beantworten. Unsere Ausgaben pro Tag finden sich bei den Reisestatistiken und lagen fuer Australien beispielsweise bei 23 Euro. Dabei mussten wir nicht auf eine Cola von Zeit zu Zeit verzichten aber waren auch nur einmal in einer bezahlten Unterkunft.
 
 

Sponsoring

Auf unserer Reise wurden wir auch von Sponsoren unterstützt. Diese Unterstützung beschränkte sich meist auf den Ersatz von defekter oder verschlissener Ausrüstung. Demnach haben wir uns nicht vor, sondern während der Reise um Sponsoren bemüht. Unser Angebot für die Sponsoren bzw. die Gegenleistung war Werbung auf unserer Internetseite.
Möchte man im Vorfeld von Unternehmen unterstützt werden, muss man wohl eine "besondere" Tour machen und ein sehr gutes Konzept vorlegen. Eine "normale" Fernreise ist da vielleicht gar nicht ausreichend. Letztlich besteht hier die Gefahr, dass man eine Tour für den Sponsor macht und nicht für sich selbst!
Insgesamt sollte man ein Sponsoring auch nicht überbewerten. Der Aufwand ist hoch und die Ersparnisse im Vergleich zu den Gesamtkosten einer Reise unerheblich.  
 
Unterstützt u.a. von der Firma "Patria".

 

Gesundheit

Zusammen mit unserem Hausarzt haben wir unsere Reisemedikamente zusammengestellt und die Anwendung besprochen. Zusaetzlich haben wir einen Erste-Hilfe-Kurs besucht, um unsere Kenntnisse in der Erstversorgung bei Unfaellen aufzufrischen. Es ist ausserdem lohnenswert, sich etwas medizinisches Grundwissen anzulesen. Schliesslich ist man auf einer Weltreise mit dem Fahrrad oft jenseits von Krankenhaeusern unterwegs.
Die "Lonely Planet" Reiseführer waren immer ein guter Ratgeber, um sich über die Gesundheitsrisiken der jeweiligen Reiseländer zu imformieren.
 
Magen-Darm-Grippe. 
Magen-Darm-Grippe in Georgien.

Unsere Ausruestung

Die Richtige Ausruestung ist fuer uns wichtig. Auf einer Weltreise, wo oft Unabhaengigkeit in Bezug auf Fortbewegung, Verpflegung und Unterkunft gefragt ist, muss man sich auf seine Ausruestung verlassen koennen. Zudem stellt sie einen erheblichen Spassfaktor dar und wirkt darueber auch auf den Erfolg einer Reise.
 
Unsere Ausruestung kurz vor Reisebegin in Oldenburg.
 
 

Fahrrad


Alles beginnt beim Fahrrad. Dies sollte geometrisch zu einem passen und die Haltung sollte auch auf Dauer angenehm sein. Es empfiehlt sich hier eine leicht sportlich geneigte Sitzhaltung und ein auf den eigenen Koerper abgestimmtes Rahmenmass bzw. eine passende Sattelhoehe und Lenkerposition. Tipps zur richtigen Fahrradeinstellung liefert die Firma Patria. Patria bietet zudem den "Velochecker" und damit ein Fahrrad nach Mass.

Wir haben uns fuer einen Stahlrahmen entschieden, da man diesen ehr reparieren (schweissen) kann als Aluminium und uns optisch gut gefaellt. Ein Mountainbike-Lenker mit ergonomischen Griffen sorgt fuer gute Kontrolle auch bei schwierigen Fahrsituationen. Wir bevorzugen die hydraulischen Bremsen. Mit beladenen Raedern und bei Bergabfahrten geben diese Bremsen mehr Sicherheit. Die Saettel haben wir vorher auf "Vertraeglichkeit" geprueft. Wir fahren mit SPD-Pedalen und entsprechenden Fahrradschuhen. Dadurch sind die Fuesse angenehm fixiert und das Pedalieren ist effektiverer. Die Pedalen koennen jedoch auch mit "normalen" Schuhen gefahren werden. Gepaecktraeger habe wir vorne und hinten. Dies sorgt fuer eine gute Gewichtsverteilung und man ist beweglicher als mit einem Anhaenger. Als unverzichtbar finden wir noch eine gute Lichtanlage (z.B. fuer Tunnelfahrten oder wenn es bis zum naechsten Hotel doch mal laenger dauert). Lange Schutzbleche verhindern uebermaessigen Dreck auf der Kette, den Ritzeln und Taschen und natuerlich einem selbst. Steckschutzbleche sind gut bei Schlamm. Sie koennen einfach entfernt werden, wenn sie sich mit Schlamm zusetzen und das Rad blockieren.

  • Fahrrad: Patria "Terra"
  • Schaltung: Shimano LX, XT
  • Bremsen: Magura Hydraulik HS 11, HS 33
  • Felgen: Rigida "Big Bull" 26 Zoll, Exal "XL 25" 26 Zoll (ersetzt durch Mavic 217 SUP und Alexrims DH19)
  • Pedale: Shimano SPD-System 
  • Kettenblattgarnitur: Shimano LX
  • Tretlager: Shimano LX
  • Zahnkranz: Shimano HG CS
  • Schaltwerk: Shimano LX, XT
  • Umwerfer:Shimano LX
  • Vorderradnabe: Shimano LX, XT (XT ausgetauscht gegen LX)
  • Hinterradnabe: Shimano LX, XT
  • Speichen: Niro ED, DT Swiss Competition
  • Saettel (Terry "Espresso", Brooks "Flyer")
  • Handgriffe (Ergon) (Produktbeschreibung)
  • Reifen: Schwalbe Marathon XR (nach 20.000 km Schwalbe Extreme) 
  • Taschen: Ortlieb Frontroller und Ortlieb Bike-Packer 
  • Alu-Fahrradflaschen von Sigg (je 3x1L) (Produktbeschreibung)
  • Flaschenhalter (Asista)
  • Luftpumpe (gross)
  • Kabelschloss
  • Pfefferspray 
  • Holzstock zur Hundeabwehr
 
 
Werkzeugtasche:
  • Multitool "Alien" von Peak (wichtig ist hier der Kettennieter! Vorher ausprobieren ob man mit dem Multitool alle Schrauben erreicht. Ansonsten entsprechende Schraubenschluessel zusaetzlich mitfueren.)
  • kleine Rohrzange
  • kleine Kneifzange
  • Kettenpeitsche + Zahnkranzschluessel
  • Konusschluessel
  • Messlehre fuer den Kettenverschleiss
  • Nippelspanner
  • Einstellschluessel fuer das Tretlager (Hollowtech)
  • Kleine Dose Lagerfett
  • Kabelbinder
  • Luftdruckmesser
  • Ventiladapter fuer Autoventil
  • Tuete mit Lappen und Kettenoel

 

 
Ersatzteile:
  • 1 Faltmantel Marathon XR
  • 2 Schlaeuche
  • 1 Ventil (franzoesisches)
  • je 6 Speichen vorne und hinten, je zwei Reparaturspeichen fuer die Zahnkranzseite 
  • je 2 Ketten zum Routieren
  • 2 Saetze Bremsschuhe
  • Ersatzschlauch und Anschluesse fuer Magura-Bremse
  • diverse Schrauben, Nippel
  • Kappe und Gummi fuer Luftpumpe
  • Dichtungsringe fuer den Kocher
 
 
 
Reparaturtasche:
  • Magura Entlueftungs-Kit
  • Reifenflickzeug (genuegend Flicken und Vulkanisierer)
  • Kocher-Reparaturset (Reinigungsset)
  • Flicken fuer Taschen, Zelt, Isomatte
  • Alleskleber (Patex transparent!)
  • Naehzeug
 
                                 

 

Kleidung

  • Unterhosen
  • Socken (duenn und Wolle)
  • lange Unterhose
  • langes Unterhemd
  • T-Shirts
  • Hose
  • Hemd
  • duennes Fleece
  • Fleece Jacke
  • lange Radhose (Produktbeschreibung)
  • 2 kurze Radhosen (Produktbeschreibung)
  • Radhandschuhe
  • Handschuhe
  • Halstuch
  • Regenjacke, -hose
  • Fahrradhelm
  • Ohrenwaermer
  • Muetze
  • Sonnenbrille
  • Radschuhe und Regenueberzieher
  • Sandalen
  • BadehoseTrillerpfeife
 
zusaetzlich im Winter:
  • Daunenjacke
  • Fleecedecke
 

Camping

  • Zelt: Hilleberg Nammatj 3 (Produktbeschreibung)
  • Unterbodenschutz
  • Zeltschwamm
  • Isomatte: Therm-A-Rest (Produktbeschreibung)
  • Schlafsack: Mountain Equipment Classic 500, Daune
  • Inlett: Cocoon 
  • Kocher: MSR-Dragonfly (Produktbeschreibung)
  • Feuerzeug, Sturmstreichhoelzer, Esbit
  • Geschirr: Tatonka 2l Topf und 1,5l Teekanne
  • 2 Berghaferl 
  • 2 Loeffel, 1 Opinel-Taschenmesser, 1 Brotmesser, Dosenoeffner
  • Geschirrhandtuch, Topfschwamm
  • Wasserfilter: Katadyn Combi, Katadyn Micropur Classic Liquid und Forte Tabletten (Produktbeschreibung)
  • Ortlieb Wassersack
  • Handtuch (schnelltrocknend)
  • Seife
  • Zahnbuerste, -pasta, -seide
  • kleine Schere
  • Nagelknipser

Erste-Hilfe-Tasche

  • Wundpflaster
  • Heftpflaster
  • Klammerpflaster
  • Kompressen
  • Mullbinden
  • Desinfektionsmittel
 
zusaetzlich fuer Asien:
  • Injektionsbesteck
  • Infusionsbesteck
  • sterile Skalpelle
 

Medikamente

  • Schmerzmittel (leichte und staerkere)
  • Antibiotika (Breitband-Antibiotika)
  • Antiallergikum
  • Schmerzgel (z.B. Voltaren)
  • Malariaprohylaxe (z.B. Malarone, Doxycycline)

Die genaue Auswahl der Medikamente ist natuerlich abhaengig vom Reiseziel und Vorerkrankungen. Eine spezifische Beratung zu Medikamenten kann der Hausarzt oder das
Tropeninstitut geben.
Am besten macht man eine Auflistung der gesamten Medikamente und laesst sich dies auf seinen Namen vom Arzt bestaetigen. Ansonsten kann es mit Antibiotika und Co. zu Scherereien an der Grenze kommen.

 
 


Kamera

  • Nikon D60 mit Handgriff
  • Objekive: Nikon, Sigma
  • Speicherkarten
  • Fernbedienung
  • Stativ
  • Gegenlichtblenden fuer beide Objektive
  • 1 ErsatzakkuBlasebalg zur Sensorreinigung


GPS


Das "routingfaehige" GPS "Garmin HCx" nutzen wir ergaenzend zur Kartennavigation. Es gibt genauere Distanzen (z.B. zum naechsten Ort mit Versorgungsmoeglichkeiten), erleichtert die Orientierung in grossen Staedten oder in Gebieten mit schlechter Beschilderung (z.B. Bolivien). Voraussetzung ist jedoch immer eine qualitative Digitalkarte. Hier liegt dann auch der Schwachpunkt einer umfassenden Navigation per GPS, denn das Angebot an digitalen Karten ist keineswegs flaechendeckend.


 


Elektronisches
  • Handy (weltweit einsetzbar)
  • externe Festplatte
  • USB-Stickjeweils zugehoerige Ladegeraete, Kabel etc.

Energieversorgung


Fuer die Energieversorgung des GPS nutezen wir ein Solarladegeraet fuer AA-Akkus
(Produktbeschreibung).



Eine interessante Moeglichkeit Elektrogeraete mit dem Nabendynamo zu laden bietet ausserdem Busch und Mueller (mehr).



Literatur, Strassen- und GPS-Karten

Nachdem die Laenderauswahl mit Hilfe von einer Weltkarte und dem Internet bezueglich Klima und Sicherheit festgelegt war, haben wir uns Strassenkarten der jeweiligen Laender besorgt und dazu den Lonely Planet. Die Reisefuehrer und Karten haben wir natuerlich nicht alle mitgenommen, sondern uns fuer entsprechende Etappen zuschicken lassen. Eine Strassenkarte haben wir immer vor Augen mit der Ortlieb Kartenhuelle (Produktbeschreibung).
 
Allgemeine Literatur:
  • Selbstreisehandbuch Band 1, Peter Meyer Verlag (fuer die Planung)
  • Fahrrad-Weltfuehrer, Der Reisefuerher fuer Fernradler von Helmut Hermann, Reise Know-How Verlag (immer dabei!)
 
Reisefuehrer von Lonely Planet:
  • "Eastern Europe"
  • "Turkey"
  • Georgia, Armenia and Azerbaijan"
  • "Iran"
  • "Central Asia"
  • "China"
  • "South Asia on a shoestring"
  • "Australia"
  • "South America on a shoestring"
  • "USA"
Uebrigens: Lonely Planet bietet auch die Moeglichkeit, einzelne Kapitel als pdf-Datei zu kaufen. Dies haben wir z.B. fuer den Radreisefuehrer Australien genutzt. 

 
Strassenkarten:
  • Deutschland: ADFC-Radtourenkarten (BVA) 1:150 000 (mehr)
  • Tschechien, Slowakei: Marco Polo 1:650 000
  • Ungarn: Marco Polo 1:300 000
  • Rumaenien: Reise Know-How 1:600 000
  • Bulgarien: Ferdinant &
  • Tuerkei: Marco Polo 1:750 000
  • Kaukasus: Reise Know-How 1:650 000
  • Iran: Reise Know-How 1: 1 500 000
  • Zentral Asien: Reise Know-How 1: 1 700 000
  • China: Reise Know-How West 1: 2 700 000 ; Ost 1: 2 700 000 + Chinesischen Strassenatlas (vor Ort gekauft)
  • Vietnam, Laos Kambodscha: Reise Know-How 1: 600 000
  • Thailand: Rough Guide 1: 1 200 000
  • Malaysia West/Singapur: Nelles 1:1 500 000/1: 15 000
  • Australien (Northern Territory; South Australia; Victoria): Hema Maps 1:1 750 000
  • Chile (Sued): Strassenatlas von "Copec" (vor Ort gekauft)
  • Argentinien: Strassenatlas mit Stadtplaenen von "Firestone"  (vor Ort gekauft)
  • Uruguay: s.Argentinien
  • Bolivien: s.Argentinien
  • Peru: South America Northern, Hema Maps, 1:4 000 000
  • Ecuador: s. Peru
  • USA: Strassenkarten vom amerikanischen Automobil-Club (AAA)

GPS-Karten
  • Garmin Worldmap V4 (Ungenau in Suedamerika, Link)
  • Argentinien: OpenStreetMap "South America" (Routingfaehig, Link)
  • Bolivien: Viajeros Mapas (Z.T. topographisch, Link)
  • Peru: Perú Ruteable (Routingfaehig, viele POIs, Link)
  • Ecuador: OpenStreetMap "Ecuador Map" (Link)
  • USA: Garmin City Navigator North America (Link), kostenlose topographische Karten einzelner Staaten (Link), sowie Radwege einzelner Regionen von TrailLink.com bzw. Garmin (Link).

 

Heimatbasis

Es ist wichtig eine gute Heimatbasis zu haben. Denn nicht immer bekommt man gewuenschte oder noetige Ersatzteile im Ausland, so dass es unentbehrlich sein kann, etwas ins Ausland postlagernd zugesendet zu bekommen. 
Es macht Sinn, eine Person mit einer Vollmacht ueber jegliche buerokratische Angelegenheiten auszustatten. Sollten Bankangelegenheiten oder andere unvorhersehbaren buerokratischen Dinge zu erledigen sein, kann diese Person fuer einen eintreten. Banken haben in der Regel ihre eigenen Vordrucke fuer eine Vollmacht! Wichtig fuer die Heimatbasis ist hierfuer, eine gut sortierte Ordung all seiner Dokumente (Bank, Tan-Liste, Zertifikate, Rechnungen...). Es kann immer sein, dass ploetzlich eine Nebenkosten-Nachzahlung der aufgeloesten Wohnung ins Haus flattert oder einem unrechtmaessig Geld des Stromanbieters abgebucht wird, obwohl der Vertrag bereits gekuendigt wurde und und und. 
Man sollte auch Kopien seines Passes, Impfausweises hinterlassen, sofern man nicht alles sowieso digitalisiert hat. 
Die Heimatbasis kann waehrend der Reise auch prima als Fotosicherungsverwalter fungieren, in dem sie zugesendete Sicherungs-Foto-DVDs zusaetzlich auf einem Rechner/externer Festplatte speichert. Es gibt wohl nichts schlimmeres, als verlorengegangene Fotos seiner Erlebnisse!
 
 

Unterwegs

 

Orientierung

 
Die Grundlage unserer Orientierung sind Strassenkarten, Strassenschilder, die Auskuenfte der lokalen Bevoelkerung und Intuition. Je oefter man sich auf der Karte orientiert, umso weniger kann man sich verfahren. Man sollte immer mehrere Kriterien zur Orientierung heranziehen, also nicht nur auf die Karte, nur das Strassenschild, etc. vertrauen.
Ein Kompass kann nuetzlich sein. Besonders auf Nebenstrecken oder der suedlichen Halbkugel (ungewohnter Sonnenstand). Ein GPS fordert autarke Energieversorgung und sollte nie eine Karte ersetzen. Eine befriedigende Navigation per GPS ist abhaengig von der Qualitaet der entsprechenden Digitalkarten. Mehr zum Thema GPS findet ihr hier.
 
Nicole orientiert sich in China.
 

 

Essen und Trinken

Essen: Ist man nicht gerade in Sued-Ost-Asien unterwegs, muss man sich selbst versorgen. Unser obligatorisches Fruestueck sind Haferflocken und Muesli. Die Milch wird mit Milchpulver selbst gemixt. Mittags bekommt man meist etwas an der Strasse oder hat etwas Brot, Aufstrich, Kekse o. ae. dabei. Was man eben so findet. Abends gibt es dann einen vollen Topf Nudeln mit Gemuese, Kaese und evtl. einen Salat. Fuer uns hat es sich bewaehrt, die Nudeln gerade mit Wasser zu bedecken und dann zu kochen (das spart Wasser, 1,5 Liter auf 500g). Gemuese kommt spaeter dazu. Am Ende sollte das ganze Wasser aufgebraucht sein. Einen Salat bzw. das Dressing kann man praktisch in einer Plastiktuete anrichten.
Wir kochen auf dem MSR-Dragonfly. Unter Verwendung zwei verschiedener Duesen kann Benzin, Petroleum und Diesel verbrannt werden. Wir schaetzen diese Eigenschaft, da man damit sehr unabhaengig bzgl. des Brennstoffes ist. Benzin und Diesel ist eigentlich immer auffindbar. Dennoch bevorzugen wir nach Moeglichkeit gereinigtes Benzin (Reinbenzin). Dies verbrennt sauberer, geruchsloser und ist normalerweise in Staedten erhaeltlich.

 
   
 
Trinken: Trinkwasser aus der Leitung ist fuer uns in Deutschland selbstverstaendlich. Bereits in Osteuropa ist dies jedoch anders. Im Zweifel sollte man es immer abkochen, chemisch behandeln oder Filtern (mehr zum Thema "Sicheres Trinkwasser").
Das Wasser fuer den Abend und den Morgen haben wir immer erst am Nachmittag besorgt. Der Ortlieb Wassersack ist hier sehr praktisch.
Man sollte seinen Wasservorrat immer im Blick haben. Durst ist schlimmer als Hunger!
In den Wuestenregionen muss man sehr auf seine Wasser- und Mineralhaushalt aufpassen. Man schwitzt staerker als sonst und verliert deshalb viele Salze, die der Koerper zurueckbenoetigt. Hierfuer kann man sich Elektrolytpulver in der Apotheke besorgen. Es gibt auch die Moeglickeit es selber zu mischen, was sicherlich nicht ganz so gut ist, wie gekauftes, aber eine preiswertere Alternative darstellt: 1 Liter Wasser mit 1 Teeloeffel Salz und 2 Essloeffeln Rohrzucker. 
 
 
 
 

Uebernachten

 
Wirkliche Unabhaengigkeit kommt mit dem wild zelten. Man muss nicht zwingend einen Ort erreichen, sondern sucht am spaeten Nachmittag einfach nach einem geeigneten Plaetzchen. Wir sind da ehr pingelich und haben im Laufe der Zeit ein Auge und Gespuer fuer "gute" und "sichere" Zeltplaetze entwickelt. Wir bevorzugen trockene, luftige Plaetze, zu denen wir moeglichst ungesehen gelangen und dann auch ungesehen bleiben (also z.B. hinter Hecken, Waellen, in Senken). 
Fuehlt man sich jedoch nicht wohl, sollte man lieber fragen und in der Naehe von einem Haus campieren oder nach einer "richtigen" Unterkunft suchen.
 
Zeltplatz in Bulgarien.
 
 

Verstaendigung

Als Globetrotter kann man nicht alle Sprachen der jeweiligen Reiselaender sprechen. Trotzdem ist es moeglich, sich ueber das Noetigste zu verstaendigen. Einen Grundwortschatz (mit phonetischer Schrift) haben wir immer in unserem Lonely Planet Reisefuehrer. Ausserdem haben wir das praktische "Ohne Woerterbuch" von Langenscheidt dabei. Dieses Buchelein mit unzaehligen Abbildungen von alltaeglichen Beduerfnissen (Brot, Dusche, Toilette, etc.) war fuer uns oftmals der erste (und meist lustige) Schritt einer Annaeherung mit der lokalen Bevoelkerung.

Sicherheit

Das gefaehrlichste auf einer Fahrradweltreise ist sicherlich der Strassenverkehr. Ein Fahrradhelm (auf dem Kopf!) und ein Rueckspiegel sind fuer uns daher obligatorisch. In Staedten mit viel Verkehr tragen wir auch eine Warnweste. 
Im jeweiligen Reiseland sollte man sich ueber die nationale Notrufnummer erkundigen. 
Geld, Kreditkarten und den Reisepass tragen wir wasserdicht verpackt am Koerper, in einer Geldkatze. Einen Notgroschen sollte man noch wo anders verstecken (z.B. in der Fahrradklingel ;-) ). Gut ist ein extra Portemonaie mit etwas Bargeld (ungueltiger EC-Karte, o.ae.). Damit kann man immer "dezent" bezahlen und sollte man naemlich in einen Raubueberfall geraten, hat man dann etwas zum "rausruecken"! 
Wichtige Unterlagen, wie Reisepass und Impfausweis, haben wir zudem "eingescannt" und im Internet digital hinterlegt.
Ein Gefuehl der Sicherheit gibt uns eine kleine Dose Pfefferspray. Diese haben wir unter dem Sattel oder in der Lenkertasche, aber noch nie gebraucht (Achtung! Zum Teil illegal, z.B. Australien).
Gegen Hunde haben wir einen Holzstock griffbereit am Fahrrad befestigt. Meist reicht es schon, ihn einfach in die Luft zu halten. Die meisten Hunde drehen aber eh am Ende "ihres" Reviers ab.
Wir tragen beide auch noch eien Trillerpfeife um den Hals. Hiermit kann man schnell Aufmerksamkeit erregen oder den zu weit nach vorne geradelten Partner "zurueckpfeifen".

Wenn man in entlegenen Gegenden unterwegs ist und sich ausserhalb von Mobilfunknetzten befindet, sollte man evtl. ueberlegen, ein Satelliten Telefon oder ein aehnliches Notrufgeraet mit sich zu fuehren. Eine guenstige Moeglichkeit bietet z.B. der "Spot". Solche Geraete sind natuerlich kein Ersatz fuer eine "vernuenftige" Reiseplanung, zuverlaessige Ausruestung und "gesunden Menscheverstand" unterwegs! ;-)



 
  

Pannen

Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte man einfache Reparaturen auch selbst machen koennen. Hauptsaechlich wird man wohl Platte Reifen flicken mussen. Es ist aber auch gut, wenn man die Bremse, Schaltung und das Lagerspiel der Naben einstellen kann. Fuer uns war es dann noch von Vorteil, dass wir Laufraeder komplett neu einspeichen koennen. Uns hat hier das Lehrbuch "Das Neue Fahrrad Reparatur Buch" weitergeholfen. 
 
 
 

Wartung und Pflege

Um eine moeglichst lange Lebensdauer der Kettenblaetter und Ritzel zu erzielen, muss besonders die Kette regelmaessig gepflegt werden. Eigentlich reinigen wir unsere Ketten jeden Abend (!) mit einem Lappen und oelen die Kette. Ueberfluessiges Oel sollte dann nochmal abgewischt werden, damit die Kette nicht so viel Dreck "anzieht". Die Kassette wird in unregelmaessigen Abstaenden von Fett und Dreck befreit.
Fuer uns hat es sich uebrigens bewaehrt, jeweils drei Ketten abwechselnd zu fahren. So schonen wir die Ritzel und Kettenblaetter und haben sie erst nach ueber 20.000 km gewechselt (wir haetten sie sorgar noch weiter fahren koennen). Im ersten Schritt fahren wir alle drei Ketten bis zu einer Laengung von 0,07mm, dann bis 0,1mm (Messlehre von Rohloff) und danach immer um weitere 2000km. 
Der Reifenluftdruck sollte regelmaessig ueberprueft werden. Mit ehr hohem Druck faehrt es sich uebrigens leichter und es erhoeht sich die Lebensdaeuer des Reifens. 
Die Lager in den Naben sollten kein Spiel haben und gut gefettet sein. Mehrmals haben wir die Lager auseinandergebaut, gereinigt und neu gefettet. Ebenso die Pedallager.
Es lohnt sich auch auf einen "runden Lauf" des Rades zu achten. Ein fruehzeitiges Nachzentrieren vermeidet eine richtige "Acht" im Rad oder gebrochene Speichen.
In gewissen Abstaenden und besonders nach "Ruettelpisten" untersuchen wir die Raeder nach losen Schrauben
"Steter Tropfen hoelt den Stein". In diesem Sinne sollte man z.B. sich kreuzende und damit aneinanderreibende Kabelhuellen verstaerken, Lackschoner anbringen und Sicherungs-DVD's, zum Schutz vor Kratzer, mit Klebeband fest in der Huelle fixieren.
Am Anfang hatten wir uebrigens den Katadyn-Wasserfilter "Camp". Dieser hat ein grobes Granulat im Inneren der Filterkerze. Durch die Vibrationen hat das Granulat schliesslich den Filter von innen her "aufgerieben" und unbrauchbar gemacht!
Zeltreissverschluesse kann man ab und an mit einer Buerste reinigen. Das erhoeht die Lebensdauer.
 


Nicole bekommt ein neues Laufrad. 
Einspeichen im Iran.
 
 
 

Laenderinformationen

 
An dieser Stelle wollen wir keine umfassende Laenderinformation geben. Vielmehr ist es eine Ergaenzung zu allgemeinen Infos, welche man sich aus Reisefuehrern o. ae. anliest. Wir geben Tipps von Dingen, die uns im Kopf geblieben sind und die wir wissenswert finden.
 
 

Deutschland

 
 

Tschechische Republik

  • Prag ist sehr lohnend. Nebenstrassen sind gut und ruhig. 
 

Slowakei

  • Einfaches Radfahren an der Donau (flach aber auch windig).
 

Ungarn

  • Zum Teil stark befahrene, enge Strassen und versandete Nebenstrecken im Sued-Westen.
 

Rumaenien

  • Sehr laendlich. Von Roma-Siedlungen sollte man sich evtl. fern halten. 
 

Bulgarien

  • Kyrillische Schrift!
  • Kopfschuetteln bedeutet "ja"! Bei Fragen nach dem Weg beruecksichtige ;-)
     

Tuerkei

  • Muslimisch, aber sehr liberal (Kopftuch etc. nicht noetig).
  • In Moscheen findet man immer oeffentliche, saubere Toiletten. 
  • Woelfe in der noerdlichen Berglandschaft.
 

Georgien

  • Sehr gefaehrliche Hauptstrasse nach Tiflis (bzgl. Verkehr).
 

Aserbaidschan

  • Sehr heiss im Sommer (40+).
  • Im Sueden muslimisch und ehr konservativ. Selbst als maennlicher Radfahrer sollte man keine kurze Radhose tragen, wenn man keinen Spott ernten will.
  • Eine erholsame Unterkunft in Lankaran: www.abqala.az
 

Iran

  • Im Norden trafen wir auf sehr gastfreundliche Menschen. Der Iran ist muslimisch (Kopftuch, nicht-koerperbetonte Kleidung fuer die Frau, lange Hosen fuer Mann und Frau). Heiss und schwuel am Schwarzen Meer. 
  • Als wir dort waren (2009), war es nicht moeglich mit einer Kreditkarte Bargeld an Automaten zu bekommen. Wir mussten entsprechend Dollarnoten mitnehmen, um sie zu tauschen. Vorher erkundigen, ob sich dieser Stand der Dinge bereits gaendert hat.
  • Ersatzteile haben wir uns problemlos nach Mashhad schicken lassen (Poste Restante)
 
 

Turkmenistan

  • Ein 5 Tage Transit-Visum bekommt man in Mashhad unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen. Hat man die Unterlagen noch nicht im Vorfeld organisiert, ist z.B. Vali von "Vali's Homestay" in Mashhad behilflich (mehr).
  • Faehrt man Richtung Norden nach Usbekistan, wehen ordentliche Gegenwinde. Wir sind meist vor Sonnenaufgang losgefahren. Damit entgeht man etwas der Hitze und dem Wind. 
  • Unser Wasserverbrauch in der Wueste lag bei fast zehn Liter pro Person. Neben Wasser sollte man auch Electrolyte zu sich nehmen. Am besten vorher den Geschmack testen!
  • Auch in Turkmenistan war unser Plastik-Geld unbrauchbar. Bei der Planung also genuegend Bargeld in Dollarnoten einstecken, ebenso wie im Iran!

Usbekistan

  • Offiziell muss man in Usbekistan in Hotels uebernachten. Diese Quittieren dann die Uebernachtung. Die Belege muessen dann bei der Ausreise vorgezeigt werden. Fehlen Belege kann es zu Problemen bzw. zu einer Strafzahlung kommen. Uns hat man jedoch nicht nach den Belegen gefragt.
  • In Tashkent haben wir ein chinesisches Visum fuer einen Monat bekommen. Manche haben es aber auch nicht bekommen. Neben etwas Glueck, braucht man auf jeden Fall eine Flugreservierung (Reisebuero) nach China und eine Hotelreservierung (am besten Peking). Die Hotelreservierung gibt es hier kostenlos und sie kann problemlos storniert werden.
  • Einen sozial- und umweltvertraglichen Reiseanbieter fuer Touren in Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan (z.B. Radtour Pamir-Highway) findet ihr hier.
 
 

Kirgistan 

  • Eine gute Informationsquelle fuer die Region und Touren in den Bergen:
Irkeshtam Tour
Kurmanjan-Datka, 280
714000 Osh
Tel.:(+9963222) 75160
osh@irkeshtam.com
Reiseagentur
  • Wir hatten etwas Stress mit der nationalen Post. Wer einen sicheren Weg fuer Post aus Deutschland sucht, sollte sich vielleicht an DHL halten: DHL, 65 Kyrgyzstan St., 714000 Osh, Tel.: 3222 20575, osh_dhl@ktnet.kg, www.dhl.kg
  • Einen sozial- und umweltvertraglichen Reiseanbieter fuer Touren in Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan (z.B. Radtour Pamir-Highway) findet ihr hier.

China 

  • Wir habe unser chinesisches Visum zweimal verlaengern koennen. Eine Verlaengerung in der Provinz Xinjiang soll schwierig sein. In Dunhuang war es dagegen problemlos.
  • Hotels haben nicht immer eine Lizens, um internationale Touristen zu beherbergen. Manchmal steht dann die Polizei vor der Tuer und will einen zu einem anderen Hotel bringen. Mit unserer Sturheit kamen wir aber immer durch. Wer seine Ruhe haben will, sollte aber vorher abklaeren, ob das entsprechende Hotel eine Lizenz hat. Oft sollten wir unseren Reisepass hinterlegen, was wir aber nie getan haben und auch nicht empfehlen! 
  • In Kashgar gibt es einen guten GIANT-Fahrradladen. Hier haben wir eine neue Felge (Alex) und eine LX-Nabe bekommen und durften den Zentrierstaender nutzten:
NO.37 Jiankang Road, Kashgar
ltj@bikeenjoy.com
www.bikeenjoy.com
 
 

Hong Kong 

  • Fahrradlaeden:
Flying Ball Bicycle Co
478 Castle Peak Road, Unit 1, G/F
Por Yen Bldg
Kowloon, Hong Kong
Tel.: (852) 2381 3661
cflying@netvigator.com
Bikeshop
 
Chung Yung Cycle Co
Sheung Shui
N.T. HK
132 San Fung Avenue, G/F
Sheung Shui, N.T., Hong Kong
Tel.: (852) 2668 1183
cycc168@biznetvigator.net
Bikeshop  
  • Ausruester:
Skyline Outdoor Trading Co
65-67 King Yip Street
Unit E. 10/F
King Win Factory Bldg
Kwun Tong, Kowloon, HK
Tel.: (852)2389 9713
skilinehkg@biznetvigator.com
Ausruester
 
Mercator Outdoor Equipment
Mongkok, Kowloon, HK
57 Sai Yeung Choi St. South
Mongkok, Kowloon, HK
Tel.: (852) 2395 2302
info@mercator-oec.com
Ausruester
 
Forever Bright Trading Limited
916-917 New Mandarin Plaza Tower B 
14 Science Museum Road
T.S.T East, Kowloon, Hong Kong
Tel.: (852) 2369 3188
China Visa General Agency
  • Internet:
Jordan Cyber
G/F, 87A Battery St
Jordan, Kowloon, HK
Tel.: (852) 3489 4603
newjordancyber@yahoo.com
Internet, Printing, Photo Copy etc. 
 
 

Vietnam

  • In Vietnam sind wir auf Nebenstrassen durch den Norden gefahren. Die Strecke von Hanoi nach Ho Chi Minh Stadt ist zwar sehr beliebt, aber von anderen Radreisenden haben wir gehoert, dass die Hauptstrassen recht voll, stressig und entsprechend gefaehrlich sind.
 
 

Laos

  • Im Norden gibt es noch sehr authentische Landschaft und Kultur zu erleben. Aber die Strassen sind unglaublich steil. In der sommerlichen Hitze verlangen sie alles von einem ab. 
  • Klebereis als Grundnahrungsmittel gibt es eigentlich ueberall. Daneben noch Nudelnsuppen. Viel mehr sollte man auf Nebenstrecken nicht erwarten. 
  • Die Hauptstrassen sind asphaltiert. Ansonsten gibt es staubige Erdpisten.
 
 

Kambodscha 

  • Im Dschungel gibt es keine Wegweiser!
  • Angkor Wat ist bei Sonnenaufgang hoffnungslos ueberlaufen. Besser erst die anderen Ruinen ansehen.
 
 

Thailand

  • Das einmonatige, thailaendische Visum haben wir uns in Laos (Savannakhet) ausstellen lassen. An der Grenze haetten wir nur eines fuer  zwei Wochen bekommen.
  • In Thailand findet man ueberall guenstige Unterkuenfte (Motels) und Strassenkuechen. Auch hier muss man fuer jede Bargeldauszahlung eine Gebuehr bezahlen.
  • Guter Fahrradladen in Bangkok, wo wir alle Ersatzteile fuer unsere "20 000km Inspektion" bekommen haben:
          Velo Thailand          
        Banpanthom
        88 Samsen2, Pranakorn, 
        Bangkok 10200
          www.velothailand.com
  • Ausruester in Bangkok (verkauft Ortlieb Taschen!):
K-Trade International
99/9 Soi Chamchun 
Sukhumvit 63 Rd +66 
Klong Ton Nua, Wattana 
Bangkok 10110
Tel.: (0) 27 114 700
info@k-trade-international.com
 
 

Malaysia

  • Gute Informationsquelle fuer Radfahren in Malaysia:
David Munusamy Reddie
59, Jalan Bangau Dua, Taman Minamah, Nibong Tebal
14300 Penang
Tel.: 019-475 4622
david_munusamy@yahoo.com
Unterkunft, privates Guesthouse
  • Unterkunft:
Kancil Guesthouse
117, Jalan Parameswara, Bandar Hilir
75000 Malacca
West Malaysia
 
Ruhig, angenehme Atmospaehre, toller Garten und Platz fuer die Raeder. Daud ist ausserdem eine sehr interessanter und netter Gastgeber. 
 

Singapur

  • Wer von Singapur nach Indonesien oder Australien "mitsegeln" moechte, kann es hier probieren:
Singapore Mariner's Club
120 Cantonment Road
Maritime House
Singapore 089760
Tel.:62286432
Raffles Marina Ltd
10 Tuas West Drive
Singapore 638404
Tel.: 6861 9000
  • Fahrradlaeden:
     
    Attitude Bikes
  • 118 Telok Kuran Road
    Singapore 423803
    Tel.: 6344-4579
Rodalink
Bukit Timah
110 Jalan Jurong Kechil
#01-02 sweebi Hse
Singapore 598606
Tel: 64656330
  • Ausruester:
Campers Corner
11 Stamford Road
#01-13 Capitol Building
Singapore 178884
6337 4743
Ersatzteile fuer unseren MSR-Kocher
  • Unterkunft:
3D Harmony PTE LTD
No 23/25A Mayo Street
Singapore 208323
Tel.: 6296 8794
 
Eine guenstige Unterkunft in Singapur (Little India). Nur wenige Meter zu einem Supermarkt sowie guenstigen und leckern Strassenkuechen.
  • Was Anderes:
International Baptist Church
81 King's Road 
Singapore 266358
Tel: 64664911
 
Es muss nicht immer ein buddhistischer oder hinduistischer Tempel sein. Wer gelebte Religion erleben moechte, sollte sich ein Gottesdienst in der Baptistengemeinde nicht entgehen lassen. 
 
 

Australien 

  • Billige Fluege nach, in und um Australien: http://book.jetstar.com
  • National Harvest Guide: http://jobsearch.gov.au/HarvestTrail/Documents/NationalHarvestGuide.pdf 
  • Auskunft ueber die Strassenverhaeltnisse in Sued-Australien: www.transport.sa.gov.au
  • Wettervorhersage, obligatorisch wenn "dirt tracks" geplant sind: www.bom.gov.au/weather  
  • Fuer die Orientierung mit sehr guten Informationen zu Campingplaetzen, Wasserversorgung und kostenlosen Rastplaetzen eignet sich der umfassende Reisefuehrer "Camps Australia Wide" (leider im Telefonbuchformat! wir haben die entsprechenden Seiten einfach rausgerissen).
  • Die Haupt-Windrichtung auf dem Stuat Highway ist i.d.R. Sued-Ost. Das bedeuted, es empfielt sich eher von Sued nach Nord zu radeln. Aber das ist relativ, denn Winde drehen trotzdem.
  • Reinbenzin fuer MSR-Kocher o.ae. heisst hier "Shellite".
  • Fahrradlaeden:
Bikes to Fit Avanti Plus
3/273 Bagot Road
Coconut Grove
NT 0810
Darwin
Tel.: 08 8948 1128
(Hier haben wir unseren Fahrradanhaenger her)

Penny Farthing
Avanti Plus
1 Hearne Place
North Stuart Highway
Alice Springs, NT 0871
Tel.: 08 8952 4551
www.pennyfarthing.com
(Ein guter Fahrradladen mit hilfsbereitem Personal und vielen Felgen)

cyclingo
466 Macquarie Street
South Hobart
Tasmania 7004
www.cyclingo.com.au
(Amuesanter Besitzer und eine grosse Kiste mit Ersatzteilen) 
The Map Shop
Adam Zuinlivan
6-10 Peel Street
Adelaide, SA 5000
mercartor@mapshop.net.au    
Tel.: 08 8231-2033
  • Ein "Seconhand"-Laden fuer Outdoor-Equipment: Barbara verkauft in ihrem Laden gebrauchte Rucksaecke, Zelte, Wanderschuhe, Fleecejacken und vieles mehr. Wer also noch guenstige Ausruestung fuer eine Wanderung in Tasmanien braucht, sollte hier vorbeischauen:

    Recycled Recreation
    48 Bathurst Street
    Hobart
    Tel.: 0408231691
Seitenanfang
 

Neuseeland

  • Keine Einreise ohne Rueck- oder Weiterflugticket! Quarantaenebestimmungen werden sehr ernst genommen.
  • Die Westkueste kann sehr, sehr regnerisch sein und "Sandflies" sind eine Plage (also engmaschiges Kopfnetz oder Abwehrmittel nicht vergessen!).
  • Reinbenzin fuer MSR-Kocher o.ae. heisst hier "Fuellite".
  • Einen detaillierten Radreisefuehrer fuer Neuseeland (Routenbeschreibungen, Strassenprofile, Sehenswuerdigkeiten etc.) gibt es von Nigel Rushton: "Pedallers' Paradise, South Island" und "Pedallers' Paradise, North Island" (www.paradise-press.co.nz). 
  • Fahrradladen in Auckland mit hilfsbereitem Personal und Werkstatt: http://velo.co.nz/catalog/


Chile

  • Zur Einreise ist fuer Deutsche eine Kreditkarte und am besten ein Ausdruck mit aktuellem (ausreichenden) Kontostand noetig.
  • Fahrradladen in Santiago mit hilfsbereitem Personal: www.nacionpedal.com
  • Schotterwege sind in den chilenischen Anden um Villarica sehr schlecht (Bodenwellen, grober, loser Schotter).
  • Reinbenzin gibt es im Baumarkt (Benzina Blanca oder Aguarras).
  • In kleinen Orten kann man nicht immer mit internationalen ATM`s rechnen.
 

Argentinien

  • In San Martin de Los Andes ist das Bike-Hostel (www.bikehostel.com.ar) ein "Muss"! Ueberall Fahrraeder an der Wand und eine gut ausgestattete Werkstatt.
  • Die Strassen in Argentinien sind meist ohne Seitenstreifen. Bei ueberholenden Autos und Gegenverkehr kann es daher eng werden! 
  • Durch die Pampa empfehlen sich die Nebenstrassen. Distanzen zwischen einzelnen Versorgungsmoeglichkeiten ca. 100km. Hauptwindrichtung ist im dortigen Sommer Nordost.
  • Buenos Aires hat einen schlechten Ruf bzgl. Kriminalitaet. Wir sind ab Cañuelas einfach die "Autopista" gefahren um die "Villa`s" zu meiden.
  • Siesta von ca. 13:00Uhr - 16:00Uhr.
  • Fahrradladen in Saltahttp://www.bicicleteriamanresa.com.ar/
  • Guter Strassenatlas von "Firestone" (Buchhandlung, Tankstelle).
  • Eine schneller und preiswerter Versand von z.B. Ersatzteilen innerhalb Argentiniens ist mit Busunternehmen moeglich. Einfach die noetige Busverbindung raussuchen, an entsprechenden Bus-Terminal aufgeben lassen und abholen (Bezahlt wird bei Abholung).
 

Uruguay

  • Entspanntes radeln durch Agrarlandschaft auf der ruhigen "21".

 

Brasilien

  • Eigentlich wollten wir einige Tage durch Brasilien fahren aber haben in Uruguaiana kein Geld aus den unzaehligen ATM's bekommen.
  •  

Bolivien

  • Topographische Karten gibt es im "Instituto Geografico Militar" (IGM), z.B. in Tupiza am Plaza.
  • Unaspahltierte Wege haben meist Bodenwellen, sind staubig und sandig. Kombiniert mit der "duennen" Luft kommt man nur langsam voran.
  • Fuer die Gegend um den "Salar de Uyuni" gibt es eine informative Karte von "tour.tk": www.tour.tk/country-information/bolivia.htm
  • In La Paz lohnt sich ein Besuch des Casa de Ciclista: http://casadeciclistas.files.wordpress.com
  • Fuer die Besteigung des "Huayna Potosi" empfehlen wir: www.highcamplodge.com

Peru

  • In Peru ist das "Almuerzo" (Mittagsmenue) sehr schmackhaft, guenstig und wird fast in jedem Ort angeboten.
  • Der Besuch des "Casa De Ciclistas" in Trujillo ist wohl obligatorisch fuer einen "Panam"-Radler (www.cdc-trujillo.ath.cx). Die Radlerherberge von Louis hat jedoch nicht nur "Kultstatus" sondern auch eine Fahrradwerkstatt mit einigen Ersatzteilen.
  • Achtung! Die Gegend um die Stadt Pijan gilt als unsicher! Mehrere Radtouristen wurden hier wohl schon ueberfallen. Wir wurden anstandslos von der Polizei durch Paijan und bis nach Chepen(!) eskortiert.
  • Auf der Panamerikana von Nazca bis Mancora hatten wir immer Rueckenwind (Suedwest-Wind). Zum Teil war der Wind recht kraeftig (bes. um Talara) und wir froh, Richtung Norden zu radeln.
 

Ekuador

  • Ein guter Fahrradladen in Quito mit vielen Ersatzteilen: Ciclo Vivas, Av. 6 de Diciembre y Louvre, Centro Comercial Junior Local # 5, info@ciclovivas.com
 

USA

  • Guenstige Fluege in die USA findet man mit: http://matrix.itasoftware.com
  • Die "Adventure Cycling Association" (ACA) bietet ein gutes Radwegenetz mit entsprechendem Kartenmaterial und GPS-Routen fuer die USA: www.adventurecycling.org
  • Herrlich zum Radfahren sind die Radwege auf ehemaligen Bahntrassen. Eine Uebersicht, Wegbeschreibungen und GPS-Daten gibt es bei der "Rails-To-Trails Consverancy": www.traillink.com  
  • Von Pittsburg nach Washington, D.C. gibt es einen Radweg entlang einer alten Bahnstrecke und einem Kanal (www.atatrail.org). Die Berge (Appalachen) lassen sich somit angenehm durchqueren anstatt sie zu ueberqueren. 
  • Infos bzgl. Sicherheit im "Bear Country" findet man hier.
  • Den "Sequoia National Park" kann man entspannt und kostenguenstig von Visalia aus per "Sequoia Shuttle Bus" besuchen.
  • Ein Fahrradladen mit hilfsbereitem Personal in Chicago: A Nearly New Shop, 3826 N Broadway, Chicago, IL  60613-3218, phone:773-525-0692, Oeffnugszeiten: Mo-Sa: 12pm - 8pm. Wir konnten hier unsere Fahrraeder selbst reparieren und warten.
  • Kostenguenstige Mobiltelefone fuer den USA-Aufenthalt: www.tracfone.com
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