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Bolivien Teil 1 (28.04.2011 – 12.05.2011)

veröffentlicht um 12.05.2011, 13:54 von Tobias Pieper   [ aktualisiert: 11.11.2011, 13:52 ]

Villazon - La Paz

Wir sind nun in Bolivien und haben eine spannende aber auch koerperlich herausfordernde Etappe hinter uns.

Als wir nach Bolivien einreisten, stellten wir fest, dass all die traditionell angezogenen Frauen im Norden Argentiniens (Provinz Jujuy) bereits Bolivianerinnen waren.

Die ersten 100 km nach Tupiza liessen sich beschwerdelos radeln, denn wir hatten Asphalt und es gab keine nennenswerten Steigungen. In Tupiza sollten wir dann aber schnell merken, dass wir in Bolivien sind, in einem Land, was zu den aermeren und auch weniger entwickelten Laendern Suedamerikas gehoert.

Wir mussten erst mal an Geld kommen. Laut Reisefuehrer wussten wir schon, dass es keine Geldautomaten gibt. Aber das ist ja kein Problem, denn Banken sind in der Lage, Geld auf Kreditkarte auszuzahlen. Bei der Bank hiess es aber, es wuerde nicht gehen. Wir verstanden nicht recht, aber auf Nachfrage (!) wurde uns dann erklaert, dass das System zusammengebrochen sei und es erst morgen wieder moeglich waere, Geld zu bekommen - vielleicht!

Solche Dinge bedenkt man gar nicht mehr. Es ist fuer uns selbstverstaendlich, immer ueber seine Plastikkarte an Geld zu kommen. Aber es ist eben nicht selbstverstaendlich. Und weil wir dies im Grunde wissen, haben wir auch immer einige Dollar in der Tasche, um ganz konventionell Geld zu tauschen. Somit war die Schrecksekunde ueberwunden und wir konnten uns auf den Weg nach Uyuni begeben.

Wir hatten schon viel ueber diese Strecke gehoert. Wir wussten von jemandem, der sich hat mitnehmen lassen, weil es so schrecklich sei! Natuerlich gab es keinen Asphalt mehr und die Streckendistanz lag bei 200 km. Unter normalen Bedingungen waeren das 2 Tage! Aber hier in Bolivien gibt es keine normalen Bedingungen, und ueberhaupt, was ist schon normal?

Wir machten uns auf eine anspruchsvolle Etappe gefasst, kauften genuegend Lebensmittel ein und stellten uns mental auf langsames, muehsames Vorankommen ein.

Und so war es dann auch. Die ersten drei Tage war ein Kraftakt, um uns von knapp 3000 m auf das Altiplano von 4000m und hoeher hochzuarbeiten. Die Schotterstrasse lies sich am Ende zwar besser fahren, als wir laut Erzaehlungen erwarteten, aber durch die Hoehe und die extreme Steile der Strasse, war es teilweise wirklich so antrengend, dass uns wortwoertlich die Luft wegblieb. Wir mussten alle paar hundert Meter oder manchmal gar alle fuenf Pedalumdrehungen anhalten und nach Luft schnappen und warten, bis der Puls weider auf einem normalen Niveau angekommen ist. Radfahren in solch einer Hoehe ist einfach keine gute Idee und doch war es genial, es zu erleben, wie der Koerper doch ins Routiren kommt. Wir hatten aber zum Glueck keine anderweitigen Hoehenprobleme, ausser ab und an leichte Kopfschmerzen.

Am 3. Tag hatten wir dann die ersten 100 km geschafft und waren damit auch so ziemlich auf dem Altiplano angekommen. Ab nun sollte es mehr oder weniger flach weitergehen.

In Atocha angekommen, eine Kleinstadt bewohnt von Mienenarbeitern, wurden wir wieder in die blanke Realitaet zurueckgeholt. War die Strecke doch so unberuehrt, so friedvoll mit wunderschoenen Blicken ueber Berge, sanfte Huegel mit spaerlicher Vegetation, kaum Verkehr, klare, kalte Luft und dann die Vorfreude auf eine groessere Siedlung, um wieder die Essensvorraete aufzustocken und die Idee im Kopf, sich eventuell eine Unterkunft zu nehmen, so zerplatze alles wie eine Seifenblase und das Schoene vernebelte in einer Wolke von Erschuetterung. Die Kleinstadt oder vielleicht doch besser das Dorf wirkte sehr zerfallen, und der Markt war ein Zustand. Man muss es leider so sagen. Das unapetitlichste sind eben immer wieder die Fleischer. In dem Fall war der Stand genau neben der oeffentlichen Toilette, auf die man nicht gehen moechte. Es gab nicht einnmal Wasser zu kaufen, sondern nur Limonade.

Die Idee, eine Unterkunft zu nehmen war schnell begraben und nach dem wir es schafften, uns mit dem noetigsten einzudecken, fuhren wir weiter und kamen an der oertlichen Muellhalde vorbei. Es ist einfach schrecklich anzusehen, wie der ganze Muell in die Landschaft gekippt wird. Und da in dieser Hoehe immer Wind weht und die Menschen hier ja so sehr Plastiktueten lieben und diese in dem Muellloch einfach nicht bleiben wollen, befindet sich um das Loch, aus dem es leicht schwelt, ein Tuetenmeer oder besser vielleicht ein Tuetenfriedhof, wie Tobias assoziierte.

Kurz vor Uyuni erlebten wir dieses Bild noch einmal, bloss, dass es nicht in ein Loch gekippt wird, sondern in Haufen verbrannt. Da aber Plastikflaschen eher verschmoren als restlos wegbrennen und Aludosen am Ende nur ihre Farbe aendern, bleiben schrecklich anzusehende schwarze, zum Teil qualmende Haufen, gar ganze Felder ueber, in denen dann die aermsten der Armen noch herumstoebern, um etwas brauchbares zu finden. Hierfuer moechten wir jedoch nicht nur dem Bolivianer die Verantwortung geben. Die Industrie bringt Produkte auf den Markt  und findet neue Absatzmaerkte in Laendern, wie Bolivien. Die Verpackungsindustrie handelt in so fern verantwortungslos, als dass sie die entstehenden Konsequenzen der Muellentsorgung ignoriren. Sie ueberlassen dies den jeweiligen Laendern, die jedoch mit den entstehenden Muellmengen gar nicht umgehen koennen, sei es aus finanziellen, strukturellen oder auch kulturellen Gruenden.

Neben dieser Beobachtung des Muellproblems sahen wir Abbaugebiete von Zink, wo sich der Mensch in Berge frist, wie ein Wurm in den Apfel. Diese Boebachtungen reihen sich in die Gesamtproblematik der Umweltzerstoerung auf der Welt ein. Dies zeigt das respektlose Auftreten der Menschen gegenueber der Natur. Dabei bekommen wir das Gefuehl: Die Schoepfung ist mit Fuessen getreten und es wirkt wie eine verlorene Welt. Was ist der Mensch doch primitiv.

Uyuni erreichten wir am 5. Tag (neuer negativer Rekord  fuer eine Strecke von 200 km), haben auf dem Weg die 4200 m Grenze ueberschritten und Zeltnaechte mit -16 Grad gehabt, wonach unser Wasser im Topf fuer das Fruehstueck ein Eisklotz war. Durch unseren Atem hatten wir dann ein vereistes Innenzelt und damit eine kleinen Eisregen beim Aufwachen. Mit unseren Daunenjacken, Schlafsaecken und einer Fleecedecke brauchten wir nachts aber nicht zu frieren. Und da am Morgen Sonne garantiert war, wurde es auch schnell warm und das aus dem Schlafsackpellen war nicht ganz so schlimm! 
Unser Plan war es von Uyuni ueber den Salar de Uyuni zu radeln und anschliessend ueber kleine Wege nach La Paz zu fahren. Wir hatten uns bereits eine Route ausgearbeitet und mit Google Earth kontrolliert, wo kleine Siedlungen sind, um unsere Versorgung sicher zu stellen. Wir waren bereit fuer weitere Kilometer Schotterpiste und Einsamkeit. Aber wie es manchmal so ist, gehen Plaene nicht auf.
Es ist dieses Jahr sehr viel Regen gefallen und daher war der Salar noch immer in grossen Bereichen unter Wasser, anstelle der klassischen Salzwueste. Es war ziemlich frustrierend, denn es war schon ein kleiner Traum, ueber diesen Salzsee zu radeln, der gute 12.000 km2 gross ist. Es blieb uns also nichts anderes uebrig, als hin zu fahren und ein kleines Stueck rauf zu fahren, wo der See kein Wasser mehr hat. Aber auch das war sehr beschwerlich, da das Salz noch zu weich war, so dass man etwas einsank. Dazu klebte es noch am Reifen, was kein Spass brachte.
Und damit fiel auch die weitere Routenplanung ins Wasser. Wir mussten letztlich zurueck auf die Hauptstrasse. Dafuer brauchten wir weitere 2 Tage, was letztlich dann doch auch genug Schotterpiste war. Denn die Strasse wurde immer schlechter, voller Bodenwellen, grossen Sandabschnitten und so grobem Schotter, dass man darauf mehr herumrutschte als fuhr.
Auf dem Asphalt angekommen, rollte es wie von selbst und wir schafften noch erstaunliche Kilometer, so dass wir es bis in den naechsten Ort schafften, wo wir wiedermal dachten, in eine Unterkunft zu gehen. Die Unterkunft war aber eher ein Loch, was keine Erholung bot, so dass wir doch das Zelt bevorzugten. Der Knackpunkt war aber die Zeit. Es war nur noch eine Stunde hell und wir mussten nun aus dem Ort herausfahren und etwas finden. Normalerweise haben wir um diese Zeit bereits unseren Platz gefunden.
In dieser Gegend war viel Landwirtschaft, so dass nach dem Ort alles voller Felder war, in einer Landschaft platt wie eine Flunder, was bedeutet, dass man keinen Sichtschutz findet. Zudem arbeiteten die Menschen auf den Feldern bis in die Dunkelheit. Es war also keine Moeglichkeit, irgendwo ungesehen abzutauchen, was bisher nie ein Problem war.
Die Konsequenz war dann, noch bis in den naechsten Ort zu fahren, der groesser war und damit eine bessere Unterkunft versprechen liess. Mit Sonnenuntergang trafen wir dort ein. Zunaechst alles voller Baustelle, aufgerissene Strassen und Kieshaufen ueberall. Wir wurden zum "Marktplatz" dirigiert, wo eine Unterkunft sein sollte. Im Zentrum waren die Strassen voll mit Marktstaenden. Es gab alles, von Essen ueber Plastikdosen und Geschirr hin zu Klamotten und aller Ramsch. Die genannte Unterkunft fanden wir auch gut, allerdings hing ein Zettel dran, dass sie bis zum 19. Mai geschlossen sei. Wir wurden die Strasse weiter runter geschickt. Es daemmerte bereits. Wir sahen das Haus mit der Aufschrift Pension. Super, es war also geschafft. Tobias fragte nach einem Zimmer, aber dann kam nur ein Kopfschuetteln. Dies war also keine Pension. Vermutlich stammt der Schriftzug noch aus einer anderen Aera. Aber sie wussste wohl, wo es noch eine gab. Also immer weiter der Strasse entlang durch die Menschenmengen und den Marktstaenden. Jedenfalls war unser Abendessen gesichert.
An der Kreuzung sahen wir dann sogar 2 Unterkuenfte. Super, nun war es aber geschafft, dachte ich mir, denn langsam wurde mir unwohl, da es schon dunkel war. Die eine Pension war nun wirklich eine, aber bereits voll. Die andere war auch eine, aber aus fuer uns unerklaerlichen Gruenden gab es an dem Tag kein Zimmer. Es muss mit dem Markt zutun gehabt haben. Mittlerweile hatten wir dann noch von einer neuen Unterkunft etwas ausserhalb gehoert. Und wie das hier so ist, hatten wir auch gleich zwei verschiedene Wegbeschreibungen. Wir irrten also in der Dunkelheit umher, denn Strassenlaternen gibt es nicht, bis wir es endlich fanden. Eine muerrische Frau nickte bei der Frage nach einem Zimmer und ohne es auch nur zu sehen, bezahlten wir es und trugen unsere Sachen hoch. Wir hatten es echt geschafft, aber es erwartete uns eine alles andere als erholsame Nacht. Das Bett war klein und voellig durchgelegen. Draussen im Flur lag noch eine Matratze, die wir uns schnappten, um das Bett aufzubessern. Gerade waren wir eingeschlafen, da motzte die Frau auf dem Flur herum und haemmerte an Tueren, bis sie schliesslich auch bei uns anhaemmerte. Etwas verwirrt oeffnete Tobias die Tuer und eine motzige Stimme fauchte etwas, was wir natuerlich nicht verstanden. Aber bald war klar, dass es um die Matraze ging. Wir versuchten ihr klar zu machen, dass das Bett so schlecht ist, aber wir mussten sie hergeben. Die Unterkunft war naemlich voll, so dass drei Maenner im Flur schlafen mussten. Da sie wohl einiges auf dem Markt oder Fest getrunken hatten, schnarchten sie so erbaermlich, dass ich es durch meine Oropax hoeren konnte. Der Neubau ist naemlich solch ein Leichtbau, dass man dachte, die Maenner liegen mit im Zimmer.
Am naechsten Morgen verliessen wir diese Bude leicht geraedert. Wir konnten morgens nicht mal mehr die Toilette benutzen, denn diese lief ueber.        
Zu diesem Zeitpunkt gehoerte dies zu der schrecklichsten Unterkunft, die wir hatten. Aber das sollte nicht so bleiben. Entlang der Hauptstrasse nach La Paz liess es sich nicht mehr wirklich zelten, jedenfalls nicht nach unseren Sicherheitsprinzipien. Somit suchten wir immer eine Bleibe. Wir haben ja nichts gegen Einfachheit, aber ein gewisser Hygienestandard ist uns schon wichtig. Jedoch hat man nicht immer die Wahl. So landeten wir einen Abend in einer Absteige, die ich gar nicht in Worte fassen kann. Und deshalb haben wir auch ein kleines Video davon gedreht, welches fuer sich sprechen wird! (Video)

Leider muessen wir auch sagen, dass die Menschen in Bolivien nicht zu den freundlichsten gehoeren. Wir haben das Gefuehl, dass sie keine Mannieren haben. Jetzt denkt ihr vielleicht, dass wir wieder unseren westlichen Massstab haben, aber lasst es mich verdeutlichen:
Ich gehe in ein Hotel, sage an der Rezeption "Guten Tag" und frage nach einem Zimmer. Die Person hinter dem Tresen liest etwas, sagt kein "Hallo" und guckt auch nicht auf, sondern antwortet mit dem Preis des Zimmers. Oder die Person liegt auf einem Sofa und guckt Fernsehn und reagiert auf die gleiche Weise. Als ich darum bat, mir das Zimmer angucken zu duerfen, steht sie voellig genervt auf, weil ich sie ja nun vom weiteren Fernsehgucken abhalte.
Wir gehen in die Touristeninfo und werden auch hier nicht beachtet oder angeschaut, wenn wir nach einer Auskunft fragen. In einem Laden, die hier aus kleinen "Tante Emma Laeden" bestehen, bekommt man statt einer Begruessung nur ein "Que?", "Was?" in einer Tonlage zu hoeren, die wohl meint, "Was willst du denn?"! Ja, hallo, ich will was kaufen!!!
Solch eine Unfreundlichkeit haben wir noch nicht erlebt. Aber wohl bemerkt, je touristischer, desto unfreundlicher. Und uns wird unmittelbar klar: Tourismus ist keine Voelkerverstandigung! 

Auch ist es schwierig, das Gesagte der Leute fuer voll zu nehmen. So zelteten wir die letzte Nacht vor La Paz wild in den Feldern, hinter Huegeln, weg von der Strasse. Wir machten schon frueh Schluss, denn es zog Regen auf, in dem wir nicht fahren wollten. 1,5 Stunden vor Dunkelwerden kam der Besizter und war verstaendlicherweise nicht so erfreut. Wir erklaerten ihm die Situation und baten darum, eine Nacht dort zelten zu duerfen. Er verneinte sofort und wollte, dass wir zusammenpacken. Es sei nur noch eine Stunde bis La Paz.  Es waren noch 40 Kilometer, fuer uns mindestens 3 Stunden, denn es war Gegenwind. Dann fing er an zu erzaehlen, dass es gefaehrlich sei, wegen den Leuten hier und machte die Handbewegung der Kehle durchschneiden. Das ist nicht lustig, aber bei der 3. Bemerkung war klar, dass wir das so nicht ernst nehmen koennen. Das Feld war neben einem trockenen Flussbett, was gute 2 Meter tief lag. Und er meinte, das Wasser koennte diese Nacht das Feld knietief ueberschwemmen. Das war zu viel der Unglaubwuerdigkeit! 
Man muss echt aufpassen, was die Leute erzaehlen und sehr stark seinen eigenen Menschenverstand einschalten, sonst dreht man durch. Denn das waren klare Uebertreibungen, um uns Angst zu machen und dort wegzukriegen. Fuer uns war aber klar, dass es gefaehrlich wuerde, wenn wir wieder zusammenpacken und weiter in die Dunkelheit fahren wuerden. Tobias hat auf ihn eingeredet und am Ende liess er uns auch dort.
Aber solche Situationen in denen so viel geredet wird, sind echte Herausforderungen, um die Situation am Ende realistisch einzuordnen, denn es gibt die Faelle, wo Reisende nachts im Zelt ueberfallen werden. Bisher haben wir eben Glieck gehabt oder doch die Lage gut einschaetzen koennen.

Nun sind wir in La Paz und haben damit eine sehr beeindruckende Stadt erreicht. Sie ist in ein Tal gebaut und die Haeuser ziehen sich die Haenge hinauf und ergeben ein irres Bild. Es gibt viele schmale Gassen und Radfahren ist bei den steilen Strassen keine Freude. Aber so viel muessen wir ja nicht fahren.
Bei unserer Hotelsuche wurden wur von einem Mann angesprochen, der ein grosser Radfan ist und ein leeres Apartement hat, was er Radreisenden fuer einen geringen Preis zur Verfuegung stellt. Und so sind wir dort untergekommen, was wir aber doch wieder verlassen werden, weil wir nach dieser Etappe doch etwas mehr Komfort brauchen, wo wir uns besser entspannen koennen und nicht in einer kalten Bude auf dem Boden mit unseren Isomatten liegen muessen.
Christian, so heisst er, hat auch ein kleines Cafe mit mehreren Computern fuer Internet und wir duerfen hier die Rechner nutzen. Da er fuer ein paar Tage weg ist, sind wir zur Zeit die Betreiber dieses (Internet-)Cafes. Total lustig. Eine Kaffemaschine beduenen ist ja kein Ding. Und im Kuehlschrank ist Lasagne und Quiche, in der Auslage Kuchen und so bieten wir das an, so lange es da ist. Wenn es aus ist, gibt es eben nur noch Kaffee oder wir machen nicht mehr auf. Wir sollen es handhaben, wie wir uns fuehlen.
Es ist total verrueckt, welches Vertrauen manche Leute auf den ersten Blick haben und wie manche Geschaefte auch laufen koennen. Was er wirklich zum Geldverdienen macht, wissen wir nicht, denn das Cafe kann es nicht sein. Aber wir wollten schon immer mal die Hand ueber den Serverrechner haben und Computer fuer andere Freischalten und am Ende Geld kassieren. Es ist echt witzig und doch so gut, dass wir hier keine Verantwortung haben.
Wir spannen nun etwas aus und dann geht es in den naechsten Tagen weiter!

Video
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